Unsere 9-monatige Motorradreise durch Nordamerika

Unsere Reise führte uns von Philadelphia (Pennsylvania) durch die US-Bundesstaaten New York, Vermont, New Hampshire und Maine zur kanadischen Grenze.

Mit der Fähre ging es von der kanadischen Provinz New Brunswick rüber nach Nova Scotia, wo wir einen ausgiebigen Loop über die Insel machten (Cape Breton ist traumhaft schön), bevor wir mit einer Fähre auf die Nachbarinsel Prince Edward Island schipperten.Eigentlich ist es ja keine richtige Insel mehr, denn seit 10 Jahren verbindet die 13 km lange Confederation Bridge P.E.I. mit New Brunswick.
Wir fuhren durch die Provinzen New Brunswick und Quebec nach Ontario, wo wir einige Tage im Algonquin Nationalpark verbrachten.
Weiter ging es durch Ontario und Manitoba nach Saskatchewan. Hier kann man, so sagt der kanadische Volksmund, seinen entlaufenen Hund nach drei Tagen noch sehen - also alles ziemlich platt und übersichtlich.
Wir drehten ab und fuhren zurück in die USA. Fast auf direktem Weg durch North Dakota nach South Dakota, wo wir wirklich rein zufällig zur Sturgis Bikeweek, einem der größten Motorrad(Harley)-Treffen der Welt, ankamen.
Ein bisschen Mount Rushmore und Crazy Horse Memorial angeschaut und weiter ging es zum Devil’s Tower nach Wyoming. Die Legende, die sich um diesen Felsen dreht, kannst Du in unserem Reisetagebuch nachlesen.
Westwärts ging es über den Chief Joseph Highway und den Beartooth Highway zum Yellowstone Nationalpark.
Allerdings war der Osteingang wegen eines riesigen Feuers gesperrt und so mussten wir eben zum Nordosteingang fahren und waren damit auch schon in Montana angekommen.
Weiter gen Westen durch Montana und Idaho bis nach Washington (dem Bundesstaat), denn dort trafen wir uns mit Kelley, einem Spezialisten in Sachen KLR und auch unser MEFO-Reifenpartner für Noramerika. Es war eine tolle Zeit bei Kelley und seiner Familie.
Von dort hielten wir uns wieder nordwärts, denn wir wollten noch die kanadischen Rockies sehen und kamen durch British Columbia nach Alberta.
Ein paar Tage hielten wir uns in den Rockies auf, bevor wir durch British Columbia wieder in die USA (Washington) zurück kamen.
An der Westküste tuckerten wir an der Pazifikküste entlang durch Washington und Oregon bis runter nach Kalifornien.
In San Fransisco bogen wir ab und hielten uns landeinwärts, denn das Spielerparadies Las Vegas und einige Nationalparks riefen nach uns.
So ging es von Kalifornien nach Nevada und weiter nach Utah und Arizona. Und dort endete unsere USA-Reise.
In Nogales, einer zweigeteilten Stadt (USA / Mexico) fuhren wir über die Grenze nach Mexico und landeten in dem Bundesstaat Sonora, wo wir uns wieder an den Pazifik treiben ließen.
Immer an der Pazifikküste entlang fuhren wir durch die mexikanischen Bundesstaaten Sinaloa, Nayarit, Jalisco, Colima, Michoacán, Guerrero nach Oaxaca, wo wir einige Zeit im malerisch verträumten Puerto Escondido hängen blieben.
Irgendwann rissen wir uns los und fuhren weiter nach Chiapas, einem der ärmsten Bundesstaaten Mexikos, aber trotzdem einer der faszinierendsten für uns. Gerade San Cristobal de las Casas haben wir ins Herz geschlossen. Ebenso war unsere erste Maya-Kulturstätte in Palenque sehr beeindruckend.
Wir kamen durch einen ganz kleinen Ausläufer des Staates Tabasco, in dem zu dieser Zeit schreckliche Überschwemmungen für Not und Elend sorgten, und erreichten den Bundesstaat Campeche mit der gleichnamigen Hauptstadt.
Von dort lagen nur noch zwei mexikanische Bundesstaaten vor uns, nämlich Yucatan und Quintana Roo, wo wir uns noch einige Kulturstätten anschauten. Darunter auch das in unseren Augen total überbewertete Chichen Itza.

Nach exakt 9 Monaten schickten wir unsere Motorräder nach Hause und folgten ihnen nur zwei Tage später.

Eine tolle und unvergessliche Reise nahm ihr Ende, doch sie wird uns immer begleiten !

reiseroute
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